Hehe, klasse, dass es mit deinem Outfit jetzt geklappt hat... Die zivilisierten Ghouls habe ich auch schon getroffen. Ihre Schwimmbad-Siedlung war meine Rettung, wäre kurz vorher beinahe krepiert...
Deswegen habe ich das Schwierigkeitslevel stufenweise auf Leicht gestellt, was immer noch extrem heftig ist, wenn man kaum Rüstung trägt... Gerade die letzte Quest hat mir gezeigt, dass es verdammt gefährlich sein kann.
Lys Tagebuch - 3. Eintrag
Also auf nach Boston, oder was jetzt Diamond City genannt wird. Unterwegs begegneten mir die üblichen Schwierigkeiten in Form von Raiders, Gunners und den grünen Riesen, die Mutanten genannt wurden. Ok, verwilderte Ghouls gab es auch noch, aber die waren mittlerweile eher ein kleines Ärgernis. Ich konnte immer besser mit dem Katana umgehen, das mir die Händlerin Carla vermacht hatte. Wenn der Gegner zu dicht an einen heran kommt, nützt eine Feuerwaffe nicht mehr viel. Vor allem kein Jagdgewehr...
Ich kam immerhin bis in die Vororte von Boston. Dann liess mich ein Notruf aus Sanctuary umkehren... Die Siedlung war angegriffen worden.
Mit den übelsten Bildern im Kopf, machte ich mich so schnell wie möglich auf den Rückweg... Doch alles war ruhig. Keine weiteren zerstörten Häuser, keine Leichen auf der Strasse. Sturges war erleichtert, mich zu sehen und erzählte mir aufgeregt, dass in der Nacht die automatischen Maschinengewehre losgelegt hatten und er vor Schreck aus dem Bett gefallen war. Der Angreifer, wer auch immer das gewesen war, hatte sich zurück gezogen. Aber Sturges war sich sicher, dass der Angreifer zurückkehren würde. Also inspizierte ich die Verteidigung und baute zwei zusätzliche Autokanonen auf, um die Strasse und den Bereich Richtung Fluss besser abzudecken. Die eine Kanone parkte ich in dem Carport gegenüber des neuen Hauses. Die andere oben auf dem Dach des Haupthauses... Dort legte ich mich dann auch auf die Lauer.
Sturges hatte Recht. Der Angreifer kam tatsächlich zurück. Einige verwilderte Ghouls waren wohl der Meinung, dass es hier für sie was zu holen gab. Bevor ich mein Gewehr angelegt hatte, war der Spuk auch schon vorbei. Die Autokanonen fegten die Ghouls von den Beinen... Es kam noch eine zweite Welle... Aber auch hier kam ich nicht zum Schuss.
Die Verteidigung funktionierte also... Auch gegen Raiders sollte sie helfen. Bei Gunners war ich mir nicht sicher. Aber die verliessen ihre Posten nicht, um irgendwelche Siedlungen zu überfallen... Das taten nur Raiders und Ghouls und irgendwelche mutierten Tiere. Also versicherte ich Sturges und die anderen Siedler, dass sie wirklich sicher waren und machte mich erneut auf den Weg nach Boston... Zum werweisswievielten Mal.
Immerhin kam ich bis nach Charlestown. Wieder mit den üblichen Begegnungen, aber glücklicherweise nahezu ohne Kratzer. Dort stolperte ich über das alte Bunkerhill Monument. Der Turm stand noch und auch der Portikus. Aber es war befestigt worden und diente nun einigen Leuten als sicherer Wohnort.
Ich wurde mit Misstrauen begrüsst, aber als sie merkte, dass ich wirklich alleine und friedlich war, liess mich die Frau, die den Eingang bewachte, hinein. Diese Siedlung diente auch als Handelsposten und hatte sogar eine Bar und die Möglichkeit Zimmer zu mieten. Nachdem ich der Händlerin einen Besuch abgestattet hatte, um meine Fundsachen zu verscherbeln, gönnte ich mir in der Bar ein grosses Glas sauberes Wasser, um den Kühlkreislauf wieder aufzufüllen... Da begegnete mir das erste Mal der Ausdruck Synth... Der Sohn des Barkeepers wollte wissen, ob ich eine Synth sei. Ich fragte natürlich, was das ist.
Anscheinend gab es noch andere, wie mich... Eine geheimnisvolle Einrichtung, die nur das Institute genannte wurde, entführte wohl immer wieder Personen. Diese Leute tauchten wie aus dem Nichts auf... Und sie fertigten künstliche Lebensformen an, die Synth genannt wurden... Irgendwie erinnerte mich dieses Institute an die Leute von VaultTec, die mir diesen ganzen Scheiss angetan hatten. Ob das Nachfahren eben jener Leute waren? Mein Interesse war geweckt.
Der junge Barkeeper wollte diesen Synth helfen und sich einer Gruppe anschliessen, die Railroad genannt wurde. Eine merkwürdige Wortwahl für einen Namen... Doch diese Gruppe war sehr schwer zu finden.
Sein Vater war davon nicht gerade begeistert und meinte, ich solle mit seinem Sohn reden, da ich ja wusste, wie das Leben auf der Strasse so war. Aber mich faszinierte die Hilfsbereitschaft des jungen Mannes und so ermunterte ich ihn, anderen zu helfen, erklärte ihm aber, dass das Leben auf der Strasse tödlich sein konnte. Der junge Man kam ins Grübeln, aber wenn seine Hilfsbereitschaft so gross war, dass er den Schritt wagte für andere zu kämpfen, war es das wert. Es gab zu wenige, die für diejenigen eintraten, die sich nicht selber helfen konnte.
Nach einer kurzen Rast, zog ich weiter. Aber dann hielt mich erneut ein Notruf davon ab nach Boston zu gehen.
Eine dieser Caravans wurde von wild gewordenen Robotern angegriffen und bat um Hilfe. Ich war nicht weit weg, da ich den Feuerwechsel hören konnte. Boston und Umgebung ist irgendwie immer wie Sylvester, kurz vorm Jahreswechsel. Irgendwo knallt und rappelt es immer. Aber jetzt klang es wie Sylvester direkt nach dem Jahreswechsel. Ein höllisches Feuerwerk war da im Gange. So schnell, wie ich konnte, lief ich geduckt Richtung Fluss. Kurz vor der Brücke über den Fluss peilte ich über eine Bodenwelle und sah einen Haufen Roboter, die sich anscheinend gegenseitig beschossen. Aber ich merkte sehr schnell, dass es eigentlich ein Haufen Roboter war, der einen einsamen blauen Roboter beschoss, der sich mit einer Kralle und einer Laserkanone wehrte. Also nahm ich aus meiner Deckung die anderen Roboter unter Beschuss... Zu zweit schafften wir es schliesslich die durchgedrehten Blechköpfe zu erledigen.
Aber leider kam für die Menschen der Caravan jede Hilfe zu spät. Sie hatten den Kugelhagel nicht überlebt.
Der einsame, blaue Roboter bedankte sich traurig für meine Hilfe und stellte sich als Ada vor. Die Roboterdame war die Wache der Caravan gewesen. Und die Händler waren so etwas wie eine Familie für sie. Ich hatte noch nie einen Roboter kennengelernt der Trauer und auch Rachegelüste zeigte. Aber Ada wollte den Tod ihrer "Familie" rächen und fragte mich, ob ich ihr helfen wolle.
Hätte ich gewusst, was mich erwartete, hätte ich wohl einen Rückzieher gemacht.
Also zogen wir zu dritt los... Ada, Dogmeat mein Hund und ich.
Die verrückten Roboter wurden laut Ada von einem durchgeknallten Typ, der sich Mechanic nannte, gesteuert. Er wollte diese kaputte Welt von Gestalten, wie Raiders, Gunners, verwilderte Ghouls und Mutanten befreien, um sie sicherer zu machen. Eigentlich ein nobles Ziel. Doch leider griffen die Roboter alles an, was ihnen begegnete... Auch Unschuldige.
Dieser Mechanic sollte laut Adas Erbauer in dem alten Fabrikgebäude von General Atomics sitzen. Also war das unser Ziel. Dazu mussten wir auf die andere Seite von Boston... Und dieses mal erreichten wir sogar die Stadtgrenze.
Unterwegs erkundete ich immer wieder interessante Gebäude. Was nicht ganz ungefährlich sein konnte. Denn im Verlagsgebäude des Boston Bugle war das beinahe mein Tod. Die Lobby war leer, also nutzen wir, mangels Zugang zum Treppenhaus, den Lift. Als sich quietschend und scheppernd die Türen öffneten, sah ich nur noch den roten Blitz eines Lasers. Dann wurde es dunkel.
Der Androidenkörper hatte sich abgeschaltet, um mein Hirn zu schützen...
Als ich wieder aufwachte, befand ich mich in einer Siedlung, die mal ein altes Schwimmbad gewesen war. Ada hatte meinen Körper mit einigen Reparatursets wieder zusammen geflickt. Ich hatte Glück gehabt... Als ich aus dem Haus trat, sah ich zu meinem Erstaunen, dass diese Siedlung von Ghouls bewohnt wurde... Friedlichen, zivilisierten Ghouls, die Ackerbau betrieben und eine Aquakultur in dem alten Schwimmbecken. Wiseman, wie sich der Anführer dieser Siedler nannte, zeigte mir alles. Auch sein Hobby... Er baute tatsächlich eines dieser cybernetischen Haustiere der Vorkriegszeit zusammen. Allerdings fehlten ihm noch einige Teile und er bat mich auf meinen Wanderungen danach Ausschau zu halten. Ich versprach ihm, die Teile zu besorgen. Dann machten wir uns erneut auf den Weg nach Boston... Wieder einmal.
Unterwegs stolperten wir über eine kleine Siedlung, die auch als Handelsposten diente... Sie war schwer befestigt und die Wache am Tor liess einen nur hinein, nachdem man einen Test bestanden hatte... Da ich irgendwie neugierig war, was das für Leute waren, machte ich den Test. Meine Antworten schienen den Wachmann zu überraschen. Aber er meinte, ich hätte den Test bestanden. Die Siedlung war sehr sauber und ordentlich... Das erste Mal, dass ich heile Häuser und keinen Müll sah. Das war erfrischend. Auch die gute Laune und Freundlichkeit der Leute war erstaunlich... Und genau diese kleine, heile Welt machte mich misstrauisch... So weit war es schon mit mir gekommen, dass ich einem kleinen Fleck "Normalität" in dieser kaputten Welt misstraute.
Aber ich war nicht allein mit diesem Misstrauen... Ein weiterer Reisender, der sich Dan nannte, schien diesen Leuten auch nicht zu trauen. Er suchte eine Caravan, die verschollen war. Bzw. er suchte die Tochter des Oberhauptes dieser Caravan. Denn die Toten, die er gefunden hatte, waren alles Männer. Da ich rausfinden wollte, was hier nicht stimmte, erklärte ich mich bereit, ebenfalls nachzuforschen. Also begann ich vorsichtig nachzufragen. Und dabei merkte ich, dass sich einige der Bewohner fast verplappert hätten und hier irgendein Geheimnis verborgen wurde.
Weil ich in der Siedlung nicht weiterkam, untersuchte ich den Ort des Überfalls, der gar nicht so weit von der Siedlung entfernt lag. Und im Gepäck der Händler fand ich Dosen eines Getränks, dass es nur in der Siedlung gab. Also waren sie doch dort gewesen und die Siedler logen.
Jetzt begann ich gezielter nachzubohren und fand heraus, dass es wohl so eine Art geheimen, sicheren Ort gab, der ausserhalb der Siedlung lag. Jetzt, wo ich wusste, wonach ich suchen musste, konnte ich mich unbeobachtet an das Terminal der Siedler setzen und fand Informationen, wo dieser Ort lag.
Ich setzte Dan davon in Kenntniss und so zogen wir zu viert los, diesen Ort suchen. Wir fanden ihn auch und drangen in eine Art unterirdisches Labor ein. Nachdem wir allen Widerstand eliminiert hatten, konnten wir die entführte Tochter retten. Das gefundene Material zeigte, dass diese Leute Personen entführten, um ihren komischen Test zu perfektionieren, der dazu diente Synth zu erkennen. Diese Leute hatten wohl eine fast schon panische Angst vor Synth und dem Institute, die in Hass mündete. Aber wie krank musste man sein, dass man dafür unschuldige entführte und sogar tötete? Und wieso hatten die mich in ihre Siedlung gelassen, wenn ich sowas war, wie ein Synth??? Keine Ahnung, was sie vorgehabt hatten mit mir.
In meiner Wut hätte ich am liebsten diese Siedlung ausgelöscht. Aber ich beliess es dabei, dass ich ihr Labor zerstörte und ihre Wissenschaftlerin getötet hatte.
Weiter ging es Richtung Boston.
Mit den üblichen Begegnungen mit Raiders, Gunners und Mutanten arbeiteten wir uns nach Süen vor, bis zum Hafen. Zumindest war das unser Ziel.
Aber kurz vorher stolperte ich über die alte Nordkirche. Ich hatte diese Kirche zigmal bei Konzerten besucht. Die Orgel war ein Ohrenschmaus... Also beschloss ich diesen Ort meiner schönen Erinnerungen zu betreten. Allerdings hatten sich hier verwilderte Ghouls eingenistet und die schöne Orgel lag zerstört am Boden. Ich begann diesen Ort von den Ghouls zu befreien und drang dabei bis in die Katakomben vor. An einer Wand entdeckte ich ein altes Symbol, das ebenfalls Erinnerungen wach rief. Es gehörte zu einer Touristenattraktion in Boston, The Boston Freedom Trail. Dieser Stadtrundgang führte einen zu verschiedenen geschichtsträchtigen Orten, die im Unabhängigkeitskrieg eine wichtige Rolle gespielt haben. Also eben auch zu dieser Kirche.
Ich hatte diesen Trail auch mal gemacht. Allerdings ohne Führer. Daher war mir nie aufgefallen, dass man den Ring, der den Schriftzug trug, drehen konnte. Rastete einer der Buchstaben ein und drückte man die runde Platte in der Mitte, hörte man ein hohles Geräusch in der Wand... Das machte mich stutzig. Also liess ich nach und nach die Buchstaben einrasten... Und beim R machte es ein lautes Klack... Aha... Jetzt war meine Neugier geweckt... Das war wohl anscheinend ein Rätsel für die Touristen gewesen. Davon hatte nichts in diesem Faltblatt gestanden.
Die nächsten zwei Stunden war ich damit beschäftigt das Wort zu enträtseln, das hier gesucht wurde... Schliesslich hatte ich es: Railroad... Eine merkwürdige Wortwahl, schoss es mir durch den Kopf... Eigentlich hätten jetzt alle meine Alarmglocken klingeln müssen, da mir genau dieser Gedanke schon einmal durch den Kopf geschossen war. Aber ich war zu fasziniert und neugierig, um Misstrauisch zu werden.
Als ich die runde Platte drückte, schob sich mit einem lauten Poltern ein Teil der Wand beiseite. Neugierig betrat ich die Öffnung, um zu sehen, was die Touristen damals "gewonnen" hätten. Leider war der Lichtschalter neben der Wandöffnung defekt... Also schaltete ich die Lampe meines PIP-Pads ein und sah... Ein paar alte Militärstiefel und direkt darüber ein Maschinengewehr... Aber in diesen Stiefeln steckten auch Füsse und das Maschinengewehr wurde von Händen gehalten.
Bevor ich reagieren konnte, wurde das Licht angeschaltet... Ich erwartete einen Kugelhagel. Aber statt dessen sprach mich eine Frauenstimme an. Es waren noch drei weitere Leute anwesend, alle bewaffnet. Aber sie schossen nicht... Diese Leute wollten Reden.
Die Frau wollte wissen, wer ich sei und wieso ich zu diesem Treffen kam. Ich erklärte ihr, dass ich nichts von einem Treffen wusste und zufälligerweise hier reingestolpert war. Sie glaubte mir nicht... Aber immerhin stellte sie sich als Desdemona vor.
Zu meinem Glück schien mich einer der Männer zu kennen... Er wusste sogar, dass man mich die Anführerin der Minutemen nannte... Das war mir unangenehm. Ich wurde langsam zu bekannt.
Desdemona schien nun beruhigt zu sein und beantwortete meine Fragen, was sie hier machte. Sie fragte, ob ich die Railroad kenne... Ich erzählte, dass ich schon Gerüchte gehört hatte... Desdemona bestätigte diese Gerüchte und erzählte mir von dem Institute und der Art, wie sie mit den Synth umgingen. Ihre Gruppe hatte es sich zur Aufgabe gemacht, diese Synth zu befreien und das Institute zu bekämpfen. Sie meinte, so jemanden wie mich könne sie in ihrer Truppe gebrauchen. Ich erbat mir Bedenkzeit, da ich noch eine Aufgabe zu erledigen hatte. Sie verstand mein Zögern und meinte, ich wüsste ja, wo ich sie finden könne. Damit verabschiedeten wir uns und machten uns weiter auf den Weg zur Fabrik von General Atomics.
Dieses Mal erreichten das verlassen wirkende Fabrikgebäude sogar wirklich. Es lag still und weitestgehend dunkel da. Irgendwie unheimlich... Weit und breit kein Roboter zu sehen, keine Wachen... Nichts!
Aber als wir das Gebäude betraten, brach die Hölle los. Alles, was mir bisher begegnet war, machte sich dagegen aus, wie eine Gruppe sich raufender Kinder im Kindergarten... Sogar die Selbstmordkämpfer der Mutanten, die sich mit einem Sprengsatz zwischen die Feinde werfen und alles in die Luft sprengen, waren dagegen ein harmloser Sylvesterböller.
Wie wir diese Hölle überlebten ist mir im Nachhinein echt ein Rätsel... Aber wir schafften es tatsächlich bis zu diesem Robobrain vorzudringen, wie Ada den Roboter nannte, der alles steuerte. Aus der Deckung einiger Maschinen heraus, konnten wir ihn ausschalten. Dann suchte ich nach nützlichen Hinweisen... Dabei wurde ich heftig verstrahlt, da der Fusionskern des Robobrains beschädigt war.
Ich fand eine Funkbake, von der Ada meinte, dass sie uns zu diesem Mechaninc führen würde, von dem wir leider weit und breit keine Spur gefunden hatten. Ich müsste diese Platine nur in ihren Kopf einbauen, dann könnte sie den Standort des Mechanic anpeilen.
Also machten wir uns erst einmal auf den Rückweg zum Vault 111. Dort half mir Ada dabei eine Wartungsplattform für Roboter und Androiden zu bauen. Mit ihrer Hilfe baute ich die Funkbake in ihren Kopf ein. Doch zu unserem Leidwesen stellte sich heraus, dass die Funkfeuer verschlüsselt waren. Ich war frustriert... Hatte ich für nichts und wieder nichts fast ins Gras gebissen?
Doch Ada beruhigte mich und erklärte mir, dass sie mit zwei weiteren dieser Funkbaken den Standort des Mechanic anpeilen kann. Also hiess es weiteren, durchgeknallten Robotern zu begegnen.
Aber dieses Mal würde ich mir mechanische Hilfe mitnehmen... Wir brauchten alle Feuerkraft und Panzerung, die wir aufbieten konnten. Also besorgte ich mir genug Fusionskerne und einige tausend Schuss 5mm Munition für die Gatling der Powerrüstung.
Ich zog in den Krieg... Anders konnte ich es nicht nennen... Ich war zu dem geworden, was ich nie wollte... Ich war von einer Juristin, die dafür sorgte, dass die Leute gerecht behandelt wurden, zu einer Kriegerin geworden, die mit Waffen dafür sorgte, dass diejenigen verteidigt wurden, die es selbst nicht konnten.
Wie hatte es mein Lebensgefährte ausgedrückt? War never changes... Er hatte Recht... Im Krieg erwischte es meistens auch Unschuldige... Er hatte als Soldat dafür gekämpft, dass genau dies nicht geschah... Und nun war ich in seine Fussstapfen getreten.
Das Wetter entsprach genau meiner Laune... Es war einfach Mist! Ich war wütend und traurig, dass mich diese kaputte und verrückte Welt dazu zwang, zu töten, um andere zu schützen...
Immerhin ging es dieses Mal nicht darum Lebewesen zu töten, sondern Maschinen daran zu hindern, genau das zu tun... Also lasst uns Roboter jagen!
Lys Tagebuch - Eintrag Ende
PS: Ich hatte diesen Text schon gestern Abend geschrieben (ca. 2 Std.) und als ich ihn absenden wollte, meinte das Forum, ich müsse mich anmelden, um einen Beitrag zu schreiben... Als ich das tat war mein gesamter fertiger Test weg... Mann, war ich frustriert... Also hab ich alles in einem Texteditor neu geschrieben... So eine Sch....
